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In der aktuellen Diskussion um den Umbau in eine klimafreundliche Industrienation sind vor allem Wind- und Sonnenenergie im Fokus, die Geothermie hat nur eine untergeordnete Rolle. Dabei hat diese Energieform große Vorteile was Verfügbarkeit und Energiespeicherung angeht. Letzte Woche bekam der Erdkunde-Kurs EF Besuch von der Maschinenbauingenieurin Frau Pollmann, die zur Analyse von Rissen im Gestein gerade ihre Doktorarbeit am Institute for Computational Engineering (Ruhr-Universität, Bochum) und am Department of Applied Mechanics (Chalmers University, Göteborg) schreibt. Neben den Vorgängen bei einer geologischen Bodenuntersuchung, der Analyse von Porengesteinen und allgemein den Chancen und Risiken der Geothermie wurden wir über die mathematischen Berechnungen bei den auftretenden Rissnetzen informiert. Beste Voraussetzungen für Geothermiekraftwerke sind im Rheingraben vorhanden.

(Möller)